Fenghuang ist ein Ort der Kontraste. Sobald man die alte Stadtmauer durchschreitet, landet man in einer Welt, die sich tagsüber fast wie ein Museum aus längst vergangenen Tagen anfühlt, nur um am Abend zu einer pulsierenden, leuchtenden Kulisse zu erwachen. Hier sind meine Eindrücke von einem der atmosphärischsten Orte meiner China-Reise.

Ein verschlafener Morgen am Fluss

Fenghuang Morgen am Fluss

Tagsüber wirkt Fenghuang fast verschlafen. Die hölzernen Boote liegen ruhig am Ufer des Tuo-Flusses, während die ersten Sonnenstrahlen den Nebel über dem Wasser auflösen. Es ist die perfekte Zeit, um die Architektur der Stelzenhäuser in aller Ruhe zu bewundern, bevor das geschäftige Treiben beginnt. Sogar ein paar Enten genießen die morgendliche Stille auf dem Wasser.

Tradition trifft auf Moderne

Traditionelle Kleidung Fenghuang Baum

Porträt im Abendlicht

Überall in der Stadt sieht man Besucher in prächtigen, traditionellen Gewändern der Miao- und Tujia-Minderheiten. Vor der Kulisse der blühenden Bäume oder im sanften Abendlicht entstehen so Bilder, die einen direkt in eine andere Zeit versetzen.

Das Erwachen der Lichter

Beleuchtete Brücke Fenghuang

Sobald die Dämmerung einsetzt, geschieht die eigentliche Verwandlung. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, erwacht die Stadt zum Leben. Alles – von den Brücken bis zu den kleinsten Gassen – wird in ein warmes Licht getaucht. Der Anblick der beleuchteten Hongqiao-Brücke, die sich im Wasser spiegelt, ist absolut spektakulär.

Eine Nacht auf dem Tuo-Fluss

Boote bei Nacht in Fenghuang

Das Highlight sind jedoch die unzähligen Boote, die nun hell erleuchtet über den Fluss gleiten. Die Spiegelungen der roten Lampions auf der Wasseroberfläche machen Fenghuang am Abend zu einem der fotogensten Orte meiner bisherigen Reise.