Nach den Bergen von Huangshan und den malerischen Landschaften von Yangshuo bildet Shanghai den futuristischen Schlusspunkt meiner Reise durch China. Es ist eine Stadt, die niemals stillzustehen scheint, in der jahrhundertealte Traditionen und Science-Fiction-Architektur oft nur eine Straßenecke voneinander entfernt liegen. Ein passenderer Ort, um die Eindrücke der letzten Wochen sacken zu lassen, lässt sich kaum finden.
Die Skyline am Bund

Der Blick über den Huangpu-Fluss auf die Skyline von Pudong ist der Klassiker schlechthin, aber er verliert auch beim zehnten Mal nicht seine Wirkung. Wenn die Lichter des Oriental Pearl Tower und des Shanghai Tower angehen, fühlt man sich endgültig wie in einem Science-Fiction-Film.
Ruhepol im Yu-Garten

Nur ein paar Straßen weiter findet man sich in einer völlig anderen Welt wieder. Der Yu-Garten mit seiner traditionellen Architektur und den geschwungenen Dächern bietet einen harten, aber wunderschönen Kontrast zu den gläsernen Giganten auf der anderen Flussseite. Besonders in der Dämmerung ist die Atmosphäre hier magisch.
Das Herz der Altstadt

In den engen Gassen der Altstadt stapeln sich die Stockwerke fast bis in den Himmel. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen historischem Erbe und dem modernen Konsumrausch der Megacity. Es ist laut, es ist voll, aber es ist unglaublich lebendig.
Urbanes Treiben in der Nanjing Road

Die Nanjing Road ist das pulsierende Zentrum der Stadt. Unter dem futuristisch beleuchteten Radisson Blue Hotel schieben sich die Menschenmassen durch die Einkaufsmeile. Das Leuchten der Werbeplakate erinnert fast an den Times Square, nur in einer viel größeren Dimension.
Traditionelle Eleganz

Mitten im modernen Trubel begegnet man immer wieder Szenen voller Ästhetik und Eleganz. Diese detailreiche, traditionelle Tracht mit dem aufwendigen Goldschmuck ist ein faszinierendes Beispiel für die tiefe kulturelle Wurzelung, die trotz des rasanten Fortschritts überall spürbar bleibt.
Farbenpracht in Tianzifang

Tianzifang ist ein Labyrinth aus Kunst, Cafés und Blumen. Das ehemalige Wohnviertel in der French Concession hat sich in ein kreatives Viertel verwandelt, in dem man stundenlang zwischen blühenden Wänden und kleinen Galerien verloren gehen kann.
Stilvolle Boutiquen & Handwerk


In den verwinkelten Gassen verstecken sich unzählige kleine Läden, die wie eine Fundgrube für Entdecker wirken. Ob handgefertigte Qipaos aus edlen Stoffen, filigraner Schmuck, ausdrucksstarke Bilder oder kunstvolle Holzarbeiten – man spürt in jedem dieser Geschäfte die Liebe zum Detail und zur Handwerkskunst, die das Stöbern in diesen Gassen zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.
Kurioses aus der Mall

In den riesigen Malls findet man Dinge, mit denen man nicht unbedingt rechnet – zum Beispiel dieses Regal voller “Fuggler”-Stofftiere mit ihren beängstigend echten Gebissen. Ein bisschen Wahnsinn gehört in Shanghai einfach dazu.
Mit Warp-Geschwindigkeit zum Flughafen

Zum Abschluss gab es noch das Pflichtprogramm für Technik-Fans: Eine Fahrt mit dem Maglev (SMT). Schwebend mit über 300 km/h in Richtung Flughafen – ein passenderer Abschied von dieser Stadt der Geschwindigkeit hätte es nicht sein können.